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Vault-Sichtbarkeitsregel (Hausregel 2)

VorschriftTeilweiseQuelle geändert seit Prüfung

Ein archivierter Auftrag wird für alle unsichtbar — für jede Mitarbeiterrolle und auch für den KI-Assistenten. Nur der Inhaber kann ihn mit dem Master-PIN wieder aufschließen. Gelöscht wird dabei nichts; es ist eine Sichtsperre, keine Berechtigungsstufe.

ChefSystem

Bild folgt

Archivieren heißt hier: Der Auftrag bekommt einen Zeitstempel, und ab diesem Moment muss ihn jede Abfrage überspringen — Listen, Einzelabrufe, Zählungen, Kalender, Bühnenbelegung, Berichte und jedes Werkzeug des KI-Assistenten (Aufträge, Angebote & Anfragen, Bühnenmodus / Werkstattplanung, KI-Assistent (Bot Meister)). Der Inhaber hebt die Sperre mit seinem Master-PIN auf, und diese Freischaltung gilt nur ihm und nur für kurze Zeit (Vault (Inhaber-Tresor)). Für die KI gibt es diese Ausnahme ausdrücklich nicht: Es existieren keine Werkzeuge, die ein Archiv öffnen könnten, auch nicht mit PIN. Damit ist das Archiv keine weitere Stufe über den Rollen, sondern eine Grenze quer dazu (Wer sieht was (Rollen & Sichtbarkeit)). Die Erfahrung aus mehreren Vorfällen hat gezeigt, wo der Filter sitzen muss: in der Datenschicht selbst und nicht beim Aufrufer. Als er einmal tief genug gesetzt wurde, fielen acht weitere Lecks mit, die niemand einzeln gemeldet hatte.

  • Ein archivierter Auftrag taucht doch in einer Liste, einer Zahl oder einer KI-Antwort auf → Das ist ein Leck und gehört sofort gemeldet, nicht selbst weggeklickt.
  • Der Inhaber sieht das Archiv nicht → Der Master-PIN ist nicht eingegeben oder die kurze Freischaltung ist abgelaufen.
  • Ein Mitarbeiter fragt, wo ein Auftrag hin ist → Nicht raten. Nur der Inhaber weiß, ob ein Vorgang archiviert wurde; das ist der Sinn der Regel.
  • Eine Auswertung zeigt eine Zahl, die zu hoch wirkt → Möglicher Hinweis darauf, dass die Zählung archivierte Aufträge mitrechnet. Genau diese Bauart war schon einmal die Ursache.
  • Ob die zuletzt gefundene Lücke bei der Bühnenprüfung inzwischen zusammengeführt und in der laufenden Werkstatt aktiv ist, war zum Zeitpunkt des Gedächtniseintrags noch offen.
  • Es gibt über hundert Stellen, die Aufträge lesen. Ob heute wirklich jede die Sichtsperre beachtet, wurde nicht durchgezählt.
  • CLAUDE.md
  • MEM:vault-ki-kein-zugriff.md
  • MEM:pad-fernanforderung-live-2026-09-02.md
  • lib/ai/tools.ts
  • lib/vault.ts
  • MEM:vault-hotfix-prod-2026-08-30.md
  • MEM:vault-http-einzelabruf-2026-08-30.md
mustervaulted_at IS NULL Filter an JEDEM Leser
gesetzHausregel 2 des Projekts (keine externe Rechtsgrundlage, eigene Datenschutz-/Diskretionsregel)
erfuelltteilweise, wiederholt nachgebessert
nachweisMEM:vault-hotfix-prod-2026-08-30
risikoEin archivierter Auftrag (z.B. Streit-/Vertrauensfall) wird trotzdem für Mitarbeiter oder KI sichtbar — Vertrauensbruch gegenüber Kunde und Betrieb
offenRegel besagt 'jeder Leser der Ressource muss geprüft werden' — bislang wurden Lecks jeweils EINZELN gefunden statt systematisch; unklar ob inzwischen ALLE ~103 Aufrufstellen von schema.jobs abgedeckt sind

Beleg: CLAUDE.md Hausregel 2 + MEM:vault-ki-kein-zugriff.md (Grundregel) + MEM:pad-fernanforderung-live-2026-09-02.md ('fünftes Vault-Leck' in checkBayConflict, Fix gebaut auf separatem Zweig, Merge-Status unklar)

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