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KI-Datenflüsse (welche Daten gehen an welchen Anbieter)

VorschriftTeilweise✓ Geprüft am Sat Sep 05 2026 02:00:00 GMT+0200 (Mitteleuropäische Sommerzeit)

Der KI-Assistent im Büro arbeitet nicht im Haus, sondern schickt seine Anfragen an einen externen Anbieter — je nach eingerichtetem Zugang an Anthropic, OpenAI oder einen Vermittler. Bevor Text zur Verschlagwortung an den Anbieter geht, werden E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Bankverbindungen und Kennzeichen maskiert. Ist kein Zugang eingerichtet, verlässt gar nichts das Haus.

ChefBüroSystem

Bild folgt

Der Assistent im Büro-Panel formuliert seine Antworten nicht selbst, sondern schickt die Frage samt dem nötigen Zusammenhang an ein Sprachmodell eines externen Anbieters (KI-Assistent (Bot Meister), KI-Anbieter (Bot Meister)). Welcher Anbieter das ist, entscheidet allein, welcher Zugang eingerichtet wurde — geprüft wird in fester Reihenfolge Anthropic, dann OpenAI, dann ein Vermittlungsdienst; der erste vorhandene Zugang gewinnt. Ist keiner eingetragen, antwortet der Assistent gar nicht, und es verlässt nichts das Haus. Für das Werkstatt-Gedächtnis wird zusätzlich jeder gespeicherte Merkzettel in eine Zahlenform übersetzt, damit später ähnliche Fälle gefunden werden (KI-Gespraechsverlauf (Bot Meister)). Genau vor diesem Schritt läuft die Maskierung: E-Mail-Adressen, Bankverbindungen, Telefonnummern und Kennzeichen werden durch Platzhalter ersetzt, während der Text in der eigenen Ablage unverändert bleibt. Namen im Fließtext erkennt diese Maskierung bewusst nicht. Archivierte Vorgänge sind für die KI grundsätzlich unsichtbar, unabhängig vom Anbieter (Vault-Sichtbarkeitsregel (Hausregel 2)).

  • Der Assistent antwortet gar nicht → Wahrscheinlich ist kein Zugang zu einem KI-Anbieter eingetragen. Das ist der sichere Grundzustand, kein Datenverlust.
  • Ein Kunde fragt, ob seine Daten an eine KI gehen → Ja, sofern ein Zugang eingerichtet ist. Die Antwort gehört zum Chef, nicht ins Tagesgeschäft, und sollte mit der Datenschutzerklärung abgeglichen werden.
  • Es soll nichts mehr nach außen gehen → Den Zugang beim Anbieter entfernen lassen. Danach fällt das System auf die reine Stichwortsuche zurück und arbeitet weiter.
  • Ein Kennzeichen oder eine Nummer taucht doch unmaskiert auf → Die Maskierung greift nur beim Verschlagworten. Für die eigentliche Chat-Anfrage ist sie nicht belegt; das ist eine offene Frage, kein bewiesener Fehler.
NutztGehört zuGeregelt dur…Geregelt dur…KI-Datenfl…KI-Assistent (…KI-Anbieter (B…Vault-Sichtbar…DSGVO / Datens…
  • Wird die Maskierung auch auf die eigentlichen Chat-Anfragen an den KI-Anbieter angewendet, oder nur auf die Verschlagwortung für das Gedächtnis? Nur der zweite Weg ist im Code ausdrücklich belegt.
  • Welcher Anbieter in der laufenden Werkstatt tatsächlich antwortet, hängt davon ab, welcher Zugang dort eingetragen ist. Aus dem Code allein ist das nicht feststellbar (in der Werkstatt nachsehen).
  • lib/ai/provider.ts
  • lib/ai/pii-scrub.ts
  • lib/ai/embeddings.ts
  • middleware.ts
gesetzDSGVO Art.5(1)(c) Datenminimierung, Art.28 Auftragsverarbeitung (AV-Vertrag mit Anthropic/OpenAI offen)
erfuelltteilweise
nachweislib/ai/pii-scrub.ts
risikoOhne API-Key wird nichts gesendet (fail-safe), ABER: pii-scrub erkennt laut eigenem Kommentar KEINE Freitext-Namen — Namen können also unmaskiert an OpenAI/Anthropic gehen; kein AV-Vertrag mit den Anbietern dokumentiert
offenWelche Chat-Inhalte (nicht nur Embeddings) roh an Anthropic/OpenAI gehen, wurde nicht vollständig nachverfolgt — nur der Embedding-Pfad ist ausdrücklich pseudonymisiert

Beleg: lib/ai/provider.ts:97-117 (ANTHROPIC_API_KEY zuerst, dann OPENAI_API_KEY, dann OPENROUTER_API_KEY), lib/ai/pii-scrub.ts direkt gelesen: scrubPII() maskiert E-Mail/IBAN/Telefon/Kennzeichen vor jedem externen Embedding-Call

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